Vita


Jahrgang 1942


1961 - 1967

Ausbildungen in Hamburg , u.a. als Diplom-Sozialpädagoge


1967

Eheschließung mit Raili Ojaniemi aus Turku / Finnland. Zwei Kinder.

 

1967 – 1972

außerschulische Kinder- und Jugendarbeit in Hamburg

 

1972 – 1976

Universität Hamburg: Studium der Erziehungswissenschaften, Psychologie, Soziologie und Ev. Theologie

 

1975 – 2002

Leitende Tätigkeiten in der Akademie am See, Koppelsberg (Plön)

 

1981

Beginn fotografischer Arbeit. Einbeziehung meditativer Fotografie in das Curriculum außerschulischer Jugend- und Erwachsenenbildung. Multivisionsschauen landesweit.

 

1996

Gründung der „Fotoschule Plön“ - gemeinsam mit dem Dozenten Michael Nagel - als Fachbereich der Akademie am See. Koppelsberg.


2003 – 2011

geschäftsführender Gesellschafter der Fa. dialog mediaService GmbH, Tätigkeiten: Bildarchiv – Raumdesign – Multivision – Foto- und Studienreisen – Weiterbildung.

 

2011

Gründung von radtke:photographie auf Gut Panker mit  Schwerpunkten:


     • Bildarchiv mit über 150.000 Motiven
     • Spezialarchiv „Gut Panker und Region“
     • Auftragsfotografie
     • photoArt
     • Multimediavorträge
     • Fotoreisen

 

Veröffentlichungen

seit 1995 Bildveröffentlichungen in vielen Büchern und auf Kunstfotokarten der skv-Edition und des St.Johannis Verlages in Lahr / Schwarzwald, in vielen Kalendern, Zeitschriften, Magazinen, Flyern, im Internet, auf Plakaten,  im Tecklenburgverlag:

Michael und Klaus Radtke, Romantische Reise durch das Jahr – ein Tagebuch, Hamburg 1998.

 

Fotoreisen

England, Schottland, Wales, Frankreich (4), Spanien, Italien, Schweiz. Österreich, Holland, Tschechische Republik, Norwegen (6), Schweden (3), Dänemark (3), Finnland (über 50), Baikalsee/Russland (4), Kola-Halbinsel/Russland

 

Referenzen

viele großformatige Leinwand- und fineArt – Kunstdrucke in Hotels ( z.B. Radisson SAS Hotel ***** in Berlin, Colombi Stadthotel ***** und Hotel „Stadt Freiburg“ **** in Freiburg ), Müttergenesungsheime, Seniorenresidenzen, Anwaltskanzlei in Lütjenburg, im öffentlichen und privaten Rahmen

 

Beweggründe für die fotografische Arbeit,

 

Gründe, die mich auf den fotografischen Weg gebracht haben und  Quellen, aus denen ich schöpfe ...

 

Eindrücke ...

... sie fasste mich an die Hand und ging mit mir – meist schweigend – durch den großen Reinfelder Garten am See. Ich erinnere heute, dass sie immer wieder stehen blieb und dabei unwillkürlich meine Hand drückte. Sie blieb stehen, wenn sie sich freute und glücklich war, die ersten Farben der Winterlinge, Schneeglöckchen und der vielen anderen frühen Blütenpflanzen zu sehen. Im wahren Sinne des Wortes eindrucksvolle Momente mit meiner Mutter ...

 

Visionen

Starke Impulse seit Mitte der 70er Jahre durch Ulrich Schaffers  Bilder und Texte, grundlegend sind viele Fotobände ( z.B.„Geheimnisvolle Zusammenhänge“, „Visions – Gedanken für eine neue Welt“). Freundschaftliche Beziehungen, gemeinsame Seminararbeit und Fotografie. Seine Empfehlung hat mir in den 90er Jahren die Türen zur Verlagskooperation geöffnet.

 

Liebe

Mein „Mittelalter“ hat der nicaraguanische Politiker, Christ und Dichter Ernesto Cardenal am nachhaltigsten geprägt. Sein Kampf gegen die Somoza-Diktatur und das dokumentierte Leben der christlichen Kommune auf den Solentiname-Inseln, besonders aber seine Psalmensammlung („Das Buch von der Liebe“) sind vorbildlich bis heute. Ich lese sie immer wieder. Am liebsten in der totalen Einsamkeit unserer Hütte in Lappland.

 

Ansehen

Ernst Haas ist „mein“ bedeutendster Fotograf, sein Werk „Die Schöpfung“ der beste der Bildbände, die ich kenne. Bei der Lektüre der alttestamentlichen Schöpfungsgeschichte in Haas' Buch ging mir ein Licht auf, das bis heute leuchtet. Ich las immer wieder den Satz: „Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut!“ Ich erkannte, dass das Ansehen und die Würde aller belebten und unbelebten Schöpfung gottgegeben sind. Das muss doch Folgen haben!

 

ganzheitlich

In den diversen Fotobüchern – in wirklich „alten Schwarten" - von Andreas  Feininger  kann ich nicht genug lesen. Dort finde ich grenzenlos gute Anregungen für meinen Weg und die Versuche, beständig weiter sehen und tiefer blicken zu lernen. Sie sind eine wahre Fundgrube! Feiningers Trost für jeden ungelernten Fotografen: „Was ich nachdrücklichst betonen möchte, ist, daß Motivwahl über Technik geht." Und last but not least, von Feininger konnte ich lernen, dass ein Fotograf auch in der Lage sein muss, „sein Motiv nicht nur nach fotografischen Gesichtspunkten zu beurteilen - … -, sondern mit Gefühl und Verstand auch innere Zusammenhänge wahrzunehmen.“